Dating und Krisenkommunikation haben mehr gemeinsam, als ihr vielleicht denkt. Drei Parallelen fallen mir sofort ein.
Habt ihr noch weitere?
Am Anfang stehen Hoffnungen, am Ende bleiben im schlimmsten Fall nur Scherben.
Pepsi brachte einen Werbespot heraus, in dem Kendall Jenner an einer Protestbewegung teilnimmt und einem Polizisten eine Pepsi überreicht. Das Problem? Der Spot wurde als Trivialisierung von Protestbewegungen wie Black Lives Matter wahrgenommen. Die Folge: massive Kritik, eine öffentliche Entschuldigung und der Rückzug der Kampagne.
Beim Dating? Du denkst, du hast das perfekte Gesprächsthema gefunden und plötzlich blickst du in ratlose oder schockierte Augen.
Nach einer der schlimmsten Umweltkatastrophen der Geschichte sagte BP-CEO Tony Hayward: „Ich möchte mein Leben zurück.“ Die fehlende Empathie für die Opfer war ein PR-Desaster. Hayward trat später zurück.
Beim Dating? Ein unüberlegter Satz kann alles zerstören, sei es ein unangebrachter Kommentar über das Essen oder eine ungewollte Bemerkung über den Ex.
Ein Passagier wurde gewaltsam aus einem überbuchten United-Airlines-Flug gezerrt, um Platz für Crewmitglieder zu machen. Die Bilder gingen viral, es folgte weltweite Empörung. Erst nach massivem Druck entschuldigte sich Uniteds CEO, doch der Schaden war angerichtet: Imageverlust und ein sinkender Aktienkurs.
Beim Dating? Du investierst Zeit, Geld und Energie in romantische Gesten, nur um herauszufinden, dass dein Gegenüber dich nie mehr als einen guten Freund gesehen hat. Ein etwas hinkender Vergleich, aber ihr wisst, was ich meine, oder?
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