Krisenkommunikation hat durchaus Parallelen zum Dating.
Beispiele:
Am Anfang stehen Hoffnungen, am Ende bleiben im schlimmsten Fall nur Scherben.
Pepsi brachte einen Werbespot heraus, in dem Kendall Jenner an einer Protestbewegung teilnimmt und einem Polizisten eine Pepsi überreicht. Das Problem? Der Spot wurde als Trivialisierung von Protestbewegungen wie Black Lives Matter wahrgenommen. Die Folge: massive Kritik, eine öffentliche Entschuldigung und der Rückzug der Kampagne.
Beim Dating? Man denkt, man hat das perfekte Gesprächsthema gefunden und blickt dann in ratlose oder schockierte Augen.
Nach einer der schlimmsten Umweltkatastrophen der Geschichte sagte BP-CEO Tony Hayward: „Ich möchte mein Leben zurück.“ Die fehlende Empathie für die Opfer war ein PR-Desaster. Hayward trat später zurück.
Beim Dating? Ein unüberlegter Satz kann alles zerstören, sei es ein unangebrachter Kommentar über das Essen oder eine ungewollte Bemerkung über den Ex.
Ein Passagier wurde gewaltsam aus einem überbuchten United-Airlines-Flug gezerrt, um Platz für Crewmitglieder zu machen. Die Bilder gingen viral, es folgte weltweite Empörung. Erst nach massivem Druck entschuldigte sich Uniteds CEO, doch der Schaden war angerichtet: Imageverlust und ein sinkender Aktienkurs.
Beim Dating? Man investiert Zeit, Geld und Energie in romantische Gesten, nur um herauszufinden, dass das Gegenüber einen nie mehr als einen guten Freund gesehen hat. Ein etwas hinkender Vergleich, aber Sie wissen, was ich meine, oder?
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